Die Sozialversicherung ist ein Grundpfeiler des deutschen Sozialstaats und umfasst die systematische Betrachtung der gesetzlichen Versicherungssysteme. Sie besteht aus den fünf Säulen Kranken-, Renten-, Unfall-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung. Im Mittelpunkt steht das Solidarprinzip: Die Gemeinschaft der Versicherten trägt die Risiken des Einzelnen.
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Die Sozialversicherung ist ein Grundpfeiler des deutschen Sozialstaats und umfasst die systematische Betrachtung der gesetzlichen Versicherungssysteme. Sie besteht aus den fünf Säulen Kranken-, Renten-, Unfall-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung. Im Mittelpunkt steht das Solidarprinzip: Die Gemeinschaft der Versicherten trägt die Risiken des Einzelnen. Die Sozialversicherungswissenschaft analysiert die Nachhaltigkeit und Effizienz dieser Systeme unter Berücksichtigung des demografischen Wandels, der Digitalisierung der Arbeitswelt sowie gesellschaftlicher Veränderungen. Ein besonderes Augenmerk gilt dabei der Finanzierung durch das Umlageverfahren, der Generationengerechtigkeit sowie der Anpassung an neue gesellschaftliche Herausforderungen, zu denen beispielsweise prekäre Beschäftigungsverhältnisse und die Work-Life-Balance zählen. Dabei verbindet die Forschung Erkenntnisse aus den Wirtschaftswissenschaften, der Rechtswissenschaft, der Soziologie und der Versicherungsmathematik.