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Was ist das HRSGe-Lehramt? (2026)

HRSGe-Lehramt fĂŒr dich einfach erklĂ€rt: Schulformen, Unterschiede der BundeslĂ€nder, Voraussetzungen, FĂ€cherwahl & Studienaufbau.

Du hast sicher schon von „HRSGe Lehramt“ gehört (oder stattdessen „HRSG“ ohne das „E“ gegoogelt), aber was steckt eigentlich genau dahinter? HRSGe ist die AbkĂŒrzung fĂŒr „Haupt-, Realschule, Gesamtschule“ und kann die Ausrichtung eines Studiengangs beschreiben, die angehende Lehrer*innen speziell auf die Arbeit in diesen Schulformen vorbereitet. WĂ€hrend GymnasiallehrkrĂ€fte hĂ€ufig zusĂ€tzlich auf die Sekundarstufe II spezialisiert werden, richtet sich das HRSGe-Studium insbesondere an die Sekundarstufe I, also die Klassen 5–10, manchmal auch an die Sekundarstufe II in Gesamtschulen.

Die zentrale Idee: Du wirst breit aufgestellt und lernst, in unterschiedlichen Schulformen zu unterrichten – ein großer Vorteil, wenn du flexibel sein willst oder spĂ€ter in verschiedenen Schulen arbeiten möchtest. Allerdings solltest du schon bei deiner Studienwahl darauf achten, in welchem Bundesland du spĂ€ter unterrichten möchtest – denn nicht alle Schulformen werden in allen BundeslĂ€ndern Deutschlands angeboten: Aufbau und AbschlĂŒsse können sich teils deutlich unterscheiden. Genau hier setzt unser Artikel an: Wir zeigen dir, was du zum Lehramt fĂŒr HRSGe wissen musst – von Voraussetzungen bis Studium zum Referendariat.

Was ist das HRSGe-Lehramt?

Das HRSGe Lehramt bereitet dich gezielt auf die Arbeit als Lehrer*in an Haupt-, Real- und Gesamtschulen vor – also in der Regel an den Schulformen der Sekundarstufe I. Anders als beim Gymnasial- oder Grundschullehramt liegt der Schwerpunkt hier darauf, SchĂŒler*innen der Klassen 5 bis 10 zu unterrichten und sie auf den weiteren Bildungsweg vorzubereiten.

Das Studium ist breit angelegt und kombiniert mehrere Lernbereiche:

1

Fachwissenschaften

Du vertiefst dein Wissen in deinen selbst gewĂ€hlten FĂ€chern (z. B. Deutsch, Mathematik oder Englisch) und bereitest dich darauf vor, die Inhalte verstĂ€ndlich an SchĂŒler*innen zu vermitteln.

2

Bildungswissenschaften

PĂ€dagogik, Psychologie und Didaktik können dir helfen, Unterrichtsreihen zu gestalten und SchĂŒler*innen in ihrem Lernprozess zu leiten.

3

Fachdidaktik & Praxisphasen

Du lernst, wie du Unterricht planst, differenziert gestaltest und SchĂŒler*innen auf unterschiedlichen Leistungsniveaus unterstĂŒtzt. Je nach Bundesland gibt es Vorgaben und verschiedene Praxisanteile wie zum Beispiel das Orientierungspraktikum (erste Einblicke in den Schulalltag, oft schon im ersten Semester) oder das Praxissemester (lĂ€ngere Praxisphase, in der du selbststĂ€ndig unterrichtest und dein Fachwissen in der Praxis testest).

Je nach Zugang der Schulform innerhalb von HRSGe ist es dennoch möglich, dass zu deinem TĂ€tigkeitsbereich auch AbiturjahrgĂ€nge dazugehören können, also SchĂŒler*innen der Sekundarstufe II.

HRSGe-Lehramt: Unterschiede zwischen den BundeslÀndern und Schulformen der Sekundarstufe I

Vielleicht hast du dich auch schon fĂŒr ein Studium der Sekundarstufe I entschieden. Wenn du nun ein Lehramtsstudium fĂŒr HRSGe studieren möchtest, ist es wichtig zu wissen, dass die Regelungen, Schulformen und Kombinationsmöglichkeiten je nach Bundesland stark variieren – das bedeutet: Die möglichen FĂ€cherkombinationen und sogar die Art der Schulen, an denen du spĂ€ter unterrichtest, können vom jeweiligen Bundesland abhĂ€ngen.

In Deutschland existieren aktuell vier Hauptvarianten der Sekundarstufe I, die sich besonders fĂŒr HRSGe-LehrkrĂ€fte unterscheiden:

Tabelle 1: Struktur des Sekundarschulsystems in den BundeslĂ€ndern (Quelle: Bundeszentrale fĂŒr politische Bildung, 2025)

Schulsystem

Zwei- gliedrigkeit 

Zwei- gliedrigkeit erweitert

Dreigliedrigkeit

Vier- gliedrigkeit erweitert

Gymnasium

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Realschule

  

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Hauptschule

  

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✅

neue zweite Schulform, die H/R ersetzt (ggf. auch mit Zugang zur Oberstufe)

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neue zweite Schulform (H/R-Kombination) als Angebot

   

✅

Gesamtschule bzw.  Gemeinschafts-schule (mit Oberstufe)

 

✅

 

✅

 

2 Schulformen

3 Schulformen

3 Schulformen

5 Schulformen

Dieses Schulsystem gibt es gegenwÀrtig in


Bremen*

Hamburg*

Saarland*

Schleswig- Holstein*

Sachsen

Berlin*

Brandenburg

Mecklenburg-Vorpommern

Rheinland- Pfalz

Sachsen- Anhalt

ThĂŒringen

Bayern**

Baden- WĂŒrttemberg

Hessen

Niedersachsen

Nordrhein- Westfalen

*Die 2. Schulform hat in diesen LĂ€ndern einen eigenen Zugang zum Abitur.

**Hauptschule werden in Bayern zu "Mittelschulen".

Daneben kann es zwischen den Schulformen von Bundesland zu Bundesland nochmal regionale Unterschiede geben, die ebenfalls zum Abitur fĂŒhren, zum Beispiel:

Diese Vielfalt bedeutet: Ähnliche FĂ€cherkombinationen können in einem Bundesland völlig anders umgesetzt werden – und damit auch die spĂ€teren Unterrichtsfelder. Durch die fehlende Vergleichbarkeit solltest du dich im besten Falle vor Studienbeginn dafĂŒr entscheiden, ob du ein Lehramtsstudium fĂŒr HRSGe studieren und bestmöglich auch, in welchem Bundesland du dich fĂŒr ein Referendariat bewerben möchtest.

Wo wird in Gesamtschulen unterrichtet?

Gesamtschulen sind das Ergebnis einer langen Schulstrukturdebatte in Deutschland. Vielleicht hast du sogar selbst eine besucht oder kennst SchĂŒler*innen, die dort das Abitur ablegen wollen? Im Zuge der sogenannten Zweigliedrigkeit – also der ZusammenfĂŒhrung von Haupt- und Realschulen – entstanden Gesamtschulen als Alternative zum traditionellen dreigliedrigen System aus Hauptschule, Realschule und Gymnasium. Ziel war es, mehr Chancengleichheit zu schaffen und SchĂŒler*innen unabhĂ€ngig von ihrer Herkunft oder frĂŒhen Leistungszuweisung lĂ€nger gemeinsam lernen zu lassen.
 

Nach Angaben der Bundeszentrale fĂŒr politische Bildung (bpb) gibt es Gesamtschulen mittlerweile in fast allen BundeslĂ€ndern – allerdings in unterschiedlicher AusprĂ€gung und Bezeichnung. Besonders verbreitet sind sie in Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Berlin, Hamburg, Schleswig-Holstein und Rheinland-Pfalz. In anderen BundeslĂ€ndern wie Bayern oder Sachsen existieren Gesamtschulen nur vereinzelt oder unter anderen Bezeichnungen (z. B. „Gemeinschaftsschulen“ oder „Oberschulen“).


GrundsÀtzlich können wir zwischen zwei Formen von Gesamtschulen unterschieden:

Integrierte Gesamtschulen (IGS)

Alle SchĂŒler*innen lernen gemeinsam in heterogenen Klassen. Leistungsunterschiede sollen durch Binnendifferenzierung, individuelle Förderung und flexible Lernwege ausgeglichen werden.
 

Kooperative Gesamtschulen (KGS)

Hier bleiben die klassischen BildungsgĂ€nge (Hauptschule, Realschule, Gymnasium) organisatorisch erhalten, die Schule ist jedoch unter einem Dach vereint. So können SchĂŒler*innen leichter zwischen den BildungsgĂ€ngen wechseln.

Ziel beider Modelle soll es sein, ein durchlĂ€ssiges Bildungssystem zu schaffen, das individuelle Förderung ermöglicht und gleichzeitig den Weg zu allen AbschlĂŒssen offenhĂ€lt – vom Hauptschulabschluss bis zum Abitur an der eigenen Oberstufe.

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Weitere Informationen

Lehramtspraktika

Voraussetzungen & Zulassung fĂŒrs HRSGe-Lehramt

Wer generell Lehramt studieren möchte, braucht in der Regel die allgemeine Hochschulreife, also das Abitur. Damit kannst du dich an fast allen Hochschulen in Deutschland bewerben, die LehramtsstudiengÀnge mit Schwerpunkt Gesamtschule bzw. Sekundarstufe I/II anbieten.
 

In einigen BundeslĂ€ndern ist auch die fachgebundene Hochschulreife ausreichend – allerdings nur, wenn sie thematisch zu einem der gewĂ€hlten UnterrichtsfĂ€cher passt. Als Beispiel: Mit einer fachgebundenen Hochschulreife im wirtschaftlichen Bereich kannst du unter UmstĂ€nden Wirtschaft oder Politik studieren, aber nicht Kunst oder Physik. FĂŒr Bewerber*innen mit abgeschlossener Berufsausbildung gibt es in vielen LĂ€ndern sogenannte Sonderzugangsregelungen fĂŒr beruflich Qualifizierte. Nach Â§ 49 Hochschulgesetz können sie ĂŒber eine EignungsprĂŒfung oder ein Probestudium den Hochschulzugang erlangen – besonders in FĂ€chern, die an Berufserfahrung anknĂŒpfen (z. B. Technik, Wirtschaft oder Hauswirtschaft). Mehr Informationen hierzu findest du in unserem Artikel zum Thema Quereinstieg ins Lehramt.
 

Ob du tatsĂ€chlich einen Studienplatz bekommst, hĂ€ngt aber in der Regel von deinem Abiturdurchschnitt ab – und vom Numerus Clausus (NC) deines expliziten Studienwunsches an einer Hochschule. Denn der NC variiert stark je nach Hochschule, Fach und Bundesland. 

FĂŒr FĂ€cher wie Kunst, Musik oder Sport ist zusĂ€tzlich hĂ€ufig ein praktischer Eignungstest erforderlich, den du an der jeweiligen Hochschule ablegst. So können diese sichergehen, dass du die FĂ€higkeiten hast, die du spĂ€ter im Unterricht brauchen wirst.

  • Kunst: Hier ist meist eine Mappe mit eigenen Arbeiten einzureichen. Manche Hochschulen verlangen zusĂ€tzlich eine praktische PrĂŒfung oder ein AuswahlgesprĂ€ch, bei dem du entweder deine eigenen Werke erklĂ€rst und/oder zu deinem fachlichen Wissensstand und Motivation abgefragt wirst.
     
  • Musik: Du absolvierst in der Regel eine musikalisch-praktische AufnahmeprĂŒfung, die zum Beispiel dein Instrument, Gesang, Gehörbildung und Musiktheorie umfasst.
     
  • Sport: FĂŒr Sportlehramt-StudiengĂ€nge ist fast immer ein Sporteignungstest erforderlich. Dieser ĂŒberprĂŒft Kondition, Koordination und Technik in verschiedenen Disziplinen – von Leichtathletik bis Turnen. Vereinzelt verlangen Hochschulen keinen Eignungstest, sondern bestimmte Notenpunkte im Abitur, Ă€rztliche Bescheinigungen oder anderweitige Kenntnisse (z. B. Erste Hilfe, bestimmtes Schwimm- oder anderweitiges Sportabzeichen). Unis, die Alternativen zum Sporteignungstest voraussetzen, sind die folgenden: Berlin, Bielefeld, Braunschweig,
    Göttingen, Hamburg, Marburg, Oldenburg, OsnabrĂŒck und SaarbrĂŒcken (Stand: September 2025).

Andere BundeslĂ€nder, wie Baden-WĂŒrttemberg (CCT) oder Bayern (SeLF), verlangen Eignungs- oder Selbsttests, um schon vor dem Studium eine erste BestĂ€tigung dafĂŒr zu bekommen, ob das Lehramt wirklich zu dir passt. Diese Orientierung kann fĂŒr dich ebenso hilfreich sein.

Falls du an UnterrichtsfĂ€chern wie Englisch oder Französisch Interesse hegst, solltest du dich zusĂ€tzlich bei deinen Wunsch-Unis schlau machen: Manche Hochschulen verlangen fĂŒr Philologien (z. B. Anglistik oder Romanistik) oder Theologie bestimmte Sprachzertifikate und Nachweise (z. B. Latinum, Graecum oder ein bestimmtes Niveau in der Zielsprache). Dies kann sich jedoch von Hochschule zu Hochschule unterscheiden. Andere Hochschulen bieten ihren Studierenden auch an, diese Nachweise neben dem Studium nachzuholen.

Informiere dich frĂŒhzeitig bei deiner Wunsch-Hochschule – sowohl der NC als auch die zulĂ€ssigen FĂ€cherkombinationen unterscheiden sich teils stark zwischen den BundeslĂ€ndern. Plane auch genug Zeit ein, falls du dich auf ein kĂŒnstlerisches oder sportliches Fach vorbereiten möchtest – die Eignungstests finden oft Monate vor dem eigentlichen Bewerbungszeitraum statt.

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Weitere Informationen

Lehramt international

Studienaufbau & Dauer

Das Lehramtsstudium fĂŒr HRSGe ist in der Regel darauf ausgelegt, dich auf das Unterrichten in heterogenen Lerngruppen vorzubereiten – also auf SchĂŒler*innen mit unterschiedlichen Leistungsniveaus, StĂ€rken und Lernwegen. Aufbau und Inhalte können sich jedoch je nach Bundesland unterscheiden. Außerdem solltest du beachten, dass nicht jedes Fach in der Oberstufe unterrichtet wird, aber darauf kommen wir noch im nĂ€chsten Schritt zurĂŒck. 
 

In Deutschland wird das Studium entweder im Bachelor-Master-System oder ĂŒber das Erste Staatsexamen angeboten. Dass es in Deutschland im Lehramtsstudium sowohl den Master of Education als auch das Staatsexamen gibt, liegt an der föderalen Struktur des Bildungssystems: Jedes Bundesland entscheidet eigenstĂ€ndig, wie die Lehrer*innenbildung organisiert und abgeschlossen wird.
 

In LĂ€ndern wie Bayern, Hessen oder Sachsen lĂ€uft das Lehramtsstudium mit wenigen Ausnahmen weiterhin nach dem traditionellen Staatsexamensmodell. Hier absolvierst du ein einphasiges Studium ĂŒber 8 bis 10 Semester (rund fĂŒnf Jahre), das mit dem Ersten Staatsexamen endet. Anschließend folgt – wie im BA-/MA-System – das Referendariat.

Tabelle 2: Beispiel der GegenĂŒberstellung des BA-/MA-System und Erstes Staatsexamen in der Regelstudienzeit

BA-/MA-System

Staatsexamen

Bachelor 6 Semester (in der Regel 3 Jahre) mit dem Abschluss Bachelor of Arts/Science/Education

Studienverlauf in der Regel 10 Semester (in der Regel 5 Jahre)

Master 4 Semester (in der Regel  2 Jahre) mit dem Abschluss Master of Education

Insgesamt: 10 Semester (in der Regel  5 Jahre) mit dem Abschluss Master of Education

Insgesamt: 10 Semester (in der Regel 5 Jahre) mit dem Abschluss Erstes Staatsexamen 

Wie so hĂ€ufig gilt: Ausnahmen bestĂ€tigen die Regel. An manchen Hochschulen und Lehramtstypen kann die Semesteraufteilung im BA-/MA-System und beim Staatsexamen von dieser Darstellung abweichen, was die Gesamtzahl an 10 Semestern Regelstudienzeit verĂ€ndert. Bei FĂ€cherkombinationen mit Musik oder Kunst kann es außerdem durchaus ĂŒblich sein, dass sich dein Studium um zwei Semester verlĂ€ngern kann. 
 

Nach dem Master of Education oder dem Ersten Staatsexamen bist du bereit fĂŒr das Referendariat (auch „Vorbereitungsdienst“ genannt). Diese zweite Ausbildungsphase dauert eineinhalb bis zwei Jahre (je nach Bundesland) und schließt mit dem Zweiten Staatsexamen ab. WĂ€hrend dieser Zeit unterrichtest du eigenstĂ€ndig an einer Schule, nimmst an Seminarveranstaltungen teil und wirst von Mentor*innen begleitet. Im besten Fall weißt du schon bei deiner Studienwahl, an welcher Schulform in einem bestimmten Bundesland du arbeiten willst. Ein Wechsel (zum Beispiel zwischen Studium und Referendariat) kann zwar möglich sein, aber sogar bei den FĂ€cherkombinationen kann es zwischen den BundeslĂ€ndern Unterschiede geben.

„Die Kultusministerkonferenz hat Eckpunkte fĂŒr die gegenseitige Anerkennung von AbschlĂŒssen in LehramtsstudiengĂ€ngen in den 16 BundeslĂ€ndern festgelegt. Diese ermöglichen den Absolventinnen und Absolventen, den Vorbereitungsdienst auch in einem anderen Bundesland anzutreten, als in dem, in dem das Studium Lehramt absolviert wurde. Dennoch ist es aufgrund der unterschiedlichen Schulformen und Ausbildungskonzepte fĂŒr Lehrerinnen und Lehrer sinnvoll, das Lehramtsstudium in dem Bundesland zu absolvieren, in dem Sie spĂ€ter auch angestellt werden möchten.” 

Hochschulkompass, 2025

Wenn du tendenziell planst, wĂ€hrend des Studiums die Uni zu wechseln oder dir nach dem Bachelor noch andere Master oder AbschlĂŒsse neben der Lehramtsoption offenhalten möchtest, kann dir das Bachelor-Master-System mehr FlexibilitĂ€t bzw. Vergleichbarkeit als das Staatsexamensmodell bieten.

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Weitere Informationen

Master Lehramt & Q-Master

Lehramt Gesamtschule vs. Gymnasium – Wo liegt der Unterschied?

Vielleicht stehst du zum Schluss auch vor der Wahl: Gesamtschule oder Gymnasium? Beide Schulformen qualifizieren dich fĂŒr die UnterrichtstĂ€tigkeit, können sich aber in pĂ€dagogischem Fokus, Zielgruppen und Studieninhalten unterscheiden, je nach Bundesland und individuellem Standort.
 

Die Gesamtschule deckt in der Regel Sekundarstufe I (Klassen 5–10) und Sekundarstufe II (Oberstufe bis Abitur) ab. Sie vereint verschiedene Leistungsniveaus, von Haupt- ĂŒber Realschul- bis Gymnasialniveau. Am Gymnasium kann der Schwerpunkt je nach Schule stĂ€rker auf der fachwissenschaftlichen Vertiefung in den UnterrichtsfĂ€chern liegen. 
 

Trotz der Unterschiede sind die AbschlussbefĂ€higungen in vielen BundeslĂ€ndern vergleichbar – sowohl Master of Education als auch Staatsexamen eröffnen Zugang zum Referendariat und zur vollen LehrbefĂ€higung beider Schulformen. Beachten solltest du jedoch, dass eben nicht jedes Fach auch an jeder Gesamtschule unterrichtet werden kann. Manche Hochschulen erfordern auch schon im Studium einen bestimmten pĂ€dagogischen Schwerpunkt einer der beiden Schulformen.