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Deutschlands beste Unis für Medizin (2026)

Erfahre, wo das Studium leichter oder anspruchsvoll ist, und finde die Uni, die perfekt zu dir passt - inkl. Strategien & Tipps, wie die Wahl leichter fällt.

Du hast dein Abi (fast) in der Tasche und willst Medizin studieren – Glückwunsch, du startest einen der spannendsten Wege überhaupt! Aber jetzt kommt die große Frage: Welche Uni ist eigentlich die beste für Medizin in Deutschland? Charité in Berlin? LMU in München? Oder doch eine kleinere Uni mit persönlicher Betreuung? Die Wahl des Studienorts ist mehr als nur eine Formalität – sie kann über deinen Alltag, deine Lernbedingungen und zum Teil auch über dein zukünftiges Netzwerk entscheiden.

 

Damit du den Überblick behältst, zeigen wir dir hier die Top 20 Medizin-Unis in Deutschland (CHE Ranking 2025). Außerdem erfährst du:

  • an welchen Unis die Nachfrage besonders hoch ist

  • welche Unis besonders hohe Fördersummen für Forschung & Co. erhalten können

  • und wie du die Uni findest, die wirklich zu dir passt.

Beste Medizin-Unis nach Kriterien – Was ist dir wichtig?

Klar, die große Frage lautet oft: Welche ist die beste Medizin-Uni in Deutschland? Aber die ehrliche Antwort ist: Das hängt stark davon ab, was dir selbst wichtig ist. Denn streng genommen zählt zunächst erst mal eins – überhaupt einen Studienplatz für Medizin zu bekommen. Mit Hochschulstart kannst du dich inzwischen für alle staatlichen Hochschulen gleichzeitig bewerben. Erst danach kommt die Frage, wo du eigentlich am liebsten studieren möchtest und wie du deine Wünsche priorisierst.

 

Hier kommen ein paar Kriterien, die dir bei der Entscheidung helfen können:

1

Ausstattung & Organisation

Gibt es ein modernes Bibliotheksangebot, eine gute Mensa, digitale Lehre oder flexible Klausurtermine? Manche Unis prüfen z. B. lieber blockweise am Semesterende, andere mitten in den Semesterferien.

2

Studienmodell

Regelstudiengang vs. Modellstudiengang im Medizinstudium – beide haben Vor- und Nachteile. Modellstudiengänge bieten oft mehr Praxisnähe, Regelstudiengänge eine klarere Struktur und bessere Möglichkeiten zum Wechsel (Stichwort: Vergleichbarkeit).

3

Praktische Erfahrungen

Gibt es gute Möglichkeiten für Famulaturen oder das PJ in erreichbarer Nähe? Skills-Labs, in denen man am Patient*innen oder an Simulationen übt, können außerdem ein echter Pluspunkt sein.

4

Wohnsituation

Bezahlbarer Wohnraum ist ein unterschätzter Faktor – schließlich wirst du hier mindestens 6 Jahre verbringen. München oder Hamburg sind teurer, kleinere Städte wie Jena oder Greifswald oft günstiger.

5

Campusleben & Stadt

Wie studentenfreundlich ist die Stadt, in der du studieren willst? Gibt es ein lebendiges Campusleben, gute Freizeitmöglichkeiten, Mobilität (ÖPNV, Fahrradfreundlichkeit) und vielleicht auch Nebenjobs?

6

Forschung & Internationalität

Planst du tendenziell einen Auslandsaufenthalt während des Studiums? Dann können entsprechende Partnerhochschulen im Ausland oder spezielle Summer Schools der jeweiligen Hochschule wichtig für dich sein. Oder du möchtest vielleicht eine Karriere in der Wissenschaft einschlagen? Dann sind Unis mit starkem internationalen Ruf wie die Charité Berlin, LMU München oder Uni Heidelberg spannend. Diese gehören zu den „Elite-Unis“ Deutschlands und tauchen auch in weltweiten Rankings regelmäßig vorne auf.

Am Ende gilt: Die beste Uni ist die, die zu deinem Leben passt. Ruf und Ranking können spannende Faktoren sein – aber entscheidend ist, wo du dich die nächsten Jahre wohlfühlst und dein Studium erfolgreich meistern kannst.

Studierendenbeliebtheit: CHE Ranking

Nun fragen sich dennoch zahlreiche Abiturient*innen beim Anblick der Auswahl an Hochschulen: Welche ist die beste Medizin-Uni in Deutschland? Ein Blick in Rankings hilft, eine erste Orientierung zu bekommen – auch wenn kein Ranking dir die „eine perfekte Uni“ ausweisen kann.

 

Das CHE Ranking ist das bekannteste Hochschulranking in Deutschland. Es wird regelmäßig aktualisiert und bezieht Studierenden-Feedback sowie objektive Kennzahlen ein. Für das Fach Medizin werden u. a. folgende Kriterien berücksichtigt:

  • Allgemeine Studiensituation (Bewertung durch die Studierenden)
     
  • Examensergebnisse (z. B. im Zweiten Abschnitt der Ärztlichen Prüfung, M2)
     
  • Betreuung & Unterstützung am Studienanfang
     
  • Weitere Faktoren wie Skills-Labs, Praxisnähe, internationale Ausrichtung

Der Vorteil: Du kannst dir auf der Website sogar dein eigenes Ranking nach individuellen Indikatoren zusammenstellen - je nachdem, was dir persönlich am wichtigsten ist. Außerdem kannst du zusätzlich nach Modell- und Regelstudiengang filtern.
 

In der folgendenen Tabelle haben wir uns für ein Ranking nach der allgemeinen Studierendensituation und Unterstützung am Studienanfang entschieden: Hier kannst du einen ersten Eindruck bekommen, wie die Studis die Studierendensituation an ihrer Uni in Humanmedizin in der Hinsicht bewertet haben. 

Tabelle 1: Top 20 CHE Rankingergebnisse anhand der Kriterien Allgemeine Studierendensituation und Unterstützung am Studienanfang (Quelle: CHE 2025)

Rang

Hochschule

Allgemeine Studierendensituation

Unterstützung am Studienanfang

#1

RWTH Aachen

4,5 von 5 Sternen

13 von 14 Punkten

#2

TU Dresden

3,8 von 5 Sternen

12 von 14 Punkten

#3

Uni Düsseldorf

3,9 von 5 Sternen

12 von 14 Punkten

#4

Uni Heidelberg - Med. Fak. Mannheim

4,1 von 5 Sternen

12 von 14 Punkten

#5

Uni Jena

3,9 von 5 Sternen

14 von 14 Punkten

#6

Uni Lübeck

4,4 von 5 Sternen

10 von 14 Punkten

#7

LMU München

4,2 von 5 Sternen

10 von 14 Punkten

#8

Uni Oldenburg

3,8 von 5 Sternen

12 von 14 Punkten

#9

Uni Tübingen

3,9 von 5 Sternen

14 von 14 Punkten

#10

Uni Ulm

3,9 von 5 Sternen

12 von 14 Punkten

#11

Uni Witten/Herdecke (priv.)

4,1 von 5 Sternen

11 von 14 Punkten

#12

Charité Berlin

3,7 von 5 Sternen

12 von 14 Punkten

#13

Uni Bochum

3,6 von 5 Sternen

14 von 14 Punkten

#14

Uni Bonn

3,6 von 5 Sternen

12 von 14 Punkten

#15

Uni Duisburg-Essen (Essen)

3,6 von 5 Sternen

13 von 14 Punkten

#16

Uni Göttingen

4,1 von 5 Sternen

7 von 14 Punkten

#17

Uni Greifswald

3,8 von 5 Sternen

9 von 14 Punkten

#18

Uni Halle-Wittenberg

3,9 von 5 Sternen

9 von 14 Punkten

#19

MH Hannover

3,9 von 5 Sternen

9 von 14 Punkten

#20

Uni Heidelberg

4,3 von 5 Sternen

9 von 14 Punkten

Neben dem CHE Ranking gibt es auch internationale Vergleiche, wie das Times Higher Education (THE) Ranking oder das QS World University Ranking. Hier schneiden deutsche Universitäten wie die Charité Berlin, LMU München und Uni Heidelberg regelmäßig gut ab. Allerdings bewerten diese Rankings eher Forschung und internationale Sichtbarkeit – weniger die konkrete Studiensituation, die für dich schlussendlich im Alltag vor allem wichtig sein kann.

 

Rankingpositionen können sich je nach Hochschule auch ändern. Für dich bedeutet das konkret: Deine Uni-Wahl sollte sich nicht nur am Rang orientieren, sondern an deinen persönlichen Prioritäten – etwa Wohnkosten, Stadtgröße oder Studienschwerpunkt.

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Beratungsbox

Regelstudiengang vs. Modellstudiengang

Das von dir gewählte Studienmodell kann tatsächlich einen sehr sichtbaren Unterschied im Medizinstudium machen. Während der Regelstudiengang klassische Vorlesungen und Praktika nach festem Schema bietet, sind Modellstudiengänge oft praxisnäher und setzen auf mehrere kleinere Prüfungen. Manche Studierende profitieren dadurch mehr von einem Modellstudiengang, andere fühlen sich im traditionellen Regelstudiengang wohler. 

Ob „schwer“ oder „leicht“ – am Ende hängt dein Studienerfolg viel stärker von deiner eigenen Lernstrategie ab als von der Uni. Jede Fakultät sollte die gleichen Inhalte für das Staatsexamen vermitteln, Unterschiede gibt es vor allem bei Studienmodellen, Forschungsoptionen und Unterstützung.

Was sagt die Vergabe der Fördermittel über Unis aus?

Apropos Forschungsoptionen: Die Berücksichtigung der DFG-Bewilligungen kann für viele Interessierte an der „besten Medizin-Uni Deutschlands“ ein entscheidender Faktor sein – besonders für jene, die Forschung und Wissenschaft bereits im Studium oder für die spätere Karriere in Betracht ziehen.

Warum die Höhe der DFG-Bewilligungen relevant ist

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) ist der wichtigste Förderer von Forschungsprojekten an deutschen Hochschulen. Die Höhe der bewilligten Fördergelder zeigt an, wie forschungsstark eine Hochschule sein kann und wie viel Drittmittel dort für medizinische Forschung zur Verfügung stehen. Besonders für Studierende, die:

  • über eine Promotion (Dr. med.) nachdenken,
  • eine wissenschaftliche Karriere anstreben,
  • Wert auf innovative Lehrmethoden und modernste Laborausstattung legen,

... können diese Zahlen ein weiteres Entscheidungskriterium sein.

Tabelle 2: Ranking nach DFG-Bewilligungen für Medizin 2020–2022 (Quelle: DFG)

Rang

Hochschule

DFG-Bewilligungen Medizin (in Mio. €)

#1

LMU München

118,7

#2

Uni Heidelberg

117,7

#3

Uni Freiburg

104,5

#4

Uni Tübingen

102,5

#5

TU München

95,3

#6

Erlangen-Nürnberg

92,8

#7

FU Berlin

91,0

#8

HU Berlin

90,6

#9

Uni Bonn

89,6

#10

Uni Hamburg

87,4

#11

Uni Göttingen

70,6

#12

MH Hannover

70,4

#13

Uni Würzburg

69,9

#14

Uni Münster

66,4

#15

Uni Frankfurt am Main

63,0

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Weitere Informationen

Hochschulstart erklärt

Nachfrage: Wo wollen die meisten Humanmedizin studieren?

Wenn du dir den NC der letzten Jahre für Humanmedizin anschaust, siehst du, dass eine Hand voll bestimmter Unis sehr wenig bis gar keinen NC-Schwankungen unterliegt und du entweder ein fantastisches Abi oder/und einen extrem guten TMS absolviert haben musst, um an diesen angenommen zu werden - darunter zum Beispiel:

Diese (und weitere) Unis fallen bundesweit durch einen sehr hohen NC in der Abiturbestenquote auf. Und dennoch solltest du dich nicht sofort einschüchtern lassen: Durch zusätzliche schulnotenunabhängige Kriterien kannst du deinen Schnitt aufbessern und bist denen voraus, die sich lediglich auf ihre Schulnoten verlassen.

 

So kannst du vorgehen und deine Chancen verbessern:

  • Prüfe zunächst, ob du über die Abiturbestenquote realistische Chancen hast, bei diesen Unis angenommen zu werden (achte auch auf dein Bundesland und vor allem auf die genaue Abiturpunktzahl!).
     
  • Checke die Kriterien, die deine Wunsch-Universitäten im Auswahlverfahren der Hochschulen (AdH) und in der Zusätzlichen Eignungsquote (ZEQ) besonders gewichten – und bereite dich dementsprechend vor! Vielleicht kann dir eines der zusätzlichen Eignungskriterien für das AdH und die ZEQ die fehlenden Punkte einbringen!
     
  • Bereite dich in jedem Falle intensiv und frühzeitig auf den Studieneignungstest (meist der TMS) vor – eine starke Leistung hier kann entscheidend sein und deinen Abiturschnitt deutlich ausgleichen!
     
  • Wenn du dir unsicher bist, wie viele Punkte du zusätzlich in einer Quote brauchst, gibt es praktische Online-Tools, die dich bei der Einschätzung unterstützen: Nutze NC-Rechner wie MediRanger oder entsprechende Apps wie den ncrechner, um deine Chancen realistisch einzuschätzen.
     
  • Setze auf Sicherheit und bewerbe dich trotzdem an möglichst allen staatlichen Hochschulen bei Hochschulstart, um keine Chancen zu verpassen. Vergiss jedoch nicht, deinen Wünschen entsprechend zu priorisieren, um bei den Unis berücksichtigt zu werden, bei denen du wirklich studieren möchtest.